Prof. Hanns Herpich (Nürnberg)

Teilobjekt auf dem Areal von TM50

In der Eingangshalle der Außenstelle der Bundesagentur für Arbeit ist ein Kunstwerk entstanden, welches aus 5.800 Fäden mit einer Gesamtlänge von ca. 16.240 Metern besteht. Die Schnüre sind durch Lochplatten gezogen, sodass sie dadurch exakt geführt werden. Jedes dieser zwei Schnurgefüge ist einem Pfeiler zugeordnet und zwischen Decke und Fußboden eingespannt.

In der Gesamtheit bildet jeder dieser Fadengefüge einen Raumkörper, der aus farbigen Schnüren besteht, die sich gegenseitig durchdringen.

Lesen Sie mehr
Beide Textilobjekte stehen sich gegenüber und bilden so einen Portikus, den die Besucher durchschreiten, wenn sie die Eingangshalle durchqueren.

Das Gestaltungsprinzip dieser Arbeit entspricht dem Werden und Wachsen in der Natur.
Auch hier entstehen durch exakt vorgegebene Planung Zellgefüge, welche die Vielfalt unserer Natur bestimmen. Der Schöpfungsprozess meiner Arbeiten wird somit nicht nur bestimmt durch künstlerische Intentionen, sondern immer auch in Verbindung mit der Machbarkeit.

weniger Informationen